Privatpraxis · Oldenburg
Länger gesund —
nicht nur länger leben.
Kardiovaskuläre Prävention · Lipidologie · Nephrologie
Ich helfe Ihnen, Ihre Gesundheit zu verstehen, Risiken früh zu erkennen und gezielt zu adressieren.
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Prof. Dr. Johan M. Lorenzen
Internist · Nephrologe · Geriater
Was ich unter Longevity-Medizin verstehe
Longevity-Medizin ist kein Anti-Aging. Es geht nicht um glattere Haut oder das Hinausschieben des kalendarischen Alters — sondern darum, möglichst viele gesunde Lebensjahre zu gewinnen, indem die Mechanismen hinter den großen Erkrankungen früh erkannt und beeinflusst werden.
Was Longevity-Medizin ist
Internistische Prävention auf Basis von Biologie und Evidenz
Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Niere, Hormone, Muskel- und Knochenmasse, Schlaf, kognitive Reserve — das sind die Felder, in denen sich Alterung messbar abspielt. Longevity-Medizin heißt: diese Felder früh prüfen, individuelle Risikoprofile sichtbar machen und gezielt gegensteuern, bevor klinische Erkrankungen entstehen.
Das ist eine Erweiterung klassischer Innerer Medizin um neuere Marker (z. B. ApoB, Lp(a), Cystatin C, biologisches Alter) — keine Parallelmedizin und kein Wellness-Programm.
Mein Setup
Kompakte Sprechstunde an etabliertem Standort
Ich behandle in eigenen Sprechzeiten in den Räumlichkeiten der gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Vonderach / Dr. von Tenspolde an der Adresse Unter den Eichen 26 in Oldenburg. Die Geräte-Infrastruktur — insbesondere das Sonographie-Gerät für die Abdomensonographie — wird gemeinsam genutzt; die Patientenführung und ärztliche Verantwortung liegen vollständig bei mir.
Dieser kompakte Aufbau ist bewusst gewählt: kurze Wege, eingespieltes Umfeld, keine überdimensionierte Infrastruktur. Wer mehr will als zehnminütige Routine-Termine und weniger als ein anonymes Großzentrum, ist hier richtig.
Wissenschaft trifft Privatmedizin
Herzlich willkommen auf meiner Seite. Mein Name ist Johan Lorenzen — geboren in New York, aufgewachsen in Hannover, mit beruflichen Stationen am Universitätsspital Zürich und an der Medizinischen Hochschule Hannover. Heute lebe ich mit meiner Familie in Oldenburg und führe hier meine ärztliche Privatpraxis für Internistische Präzisionsmedizin.
Ich bin Internist, Nephrologe und Geriater – und forsche seit über 20 Jahren zu den Mechanismen des Alterns. Was ich dabei gelernt habe: Die meisten schweren Erkrankungen sind Jahre vorher erkennbar und in ihrem Verlauf beeinflussbar.
Als Chefarzt, Direktor dreier geriatrischer Kliniken und außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover bringe ich klinische Expertise direkt in die Privatmedizin. Kein Wellness, keine Versprechen ohne Grundlage – sondern Medizin auf Basis aktueller Evidenz.
Medizin mit ärztlicher Tiefe und Zeit
Jede Leistung beruht auf einer klaren Indikation. Evidenzbasiert, individuell – und mit einer klaren Erklärung was wir finden und was wir tun.
Kardio-Renale Präzisions-Erstevaluation +
Ein in der Tiefe geführter Gesundheits-Check mit klarem Fokus auf kardiovaskuläre und renale Alterung: erweiterte Herz-Risikoprofilierung, Nierenfunktion mit Cystatin C, Blutdruck-Chronoprofil, Stoffwechsel und Hormonachse. Persönlich ausgewertet, mit einem individuellen Präventionsplan.
- Biologisches Alter (epigenetische Diagnostik)
- Vaskuläres Alter (Pulswellenanalyse mit 24-h-Blutdruck)
- Vollständiges Herzkreislauf-Risikoprofil inkl. ApoB und Lp(a) (genetische Herz-Risiko-Marker jenseits des Standard-Cholesterins)
- Hormonstatus & Stoffwechselanalyse
- Erweiterte Entzündungs- und Stoffwechsel-Marker
- Abdomensonographie (DEGUM Stufe 1)
- Strukturierte Wearable-Datenauswertung (Oura, Apple Watch, Garmin u. ä.)
- Persönlicher Longevity-Strategiebericht
Herz, Blutdruck & Gefäße +
Als zertifizierter Hypertensiologe DHL® und Lipidologe DGFF® erkenne ich kardiovaskuläre Risiken früh – und behandle sie gezielt, leitliniengerecht und langfristig.
- 24h-Blutdruckmessung & sekundäre Ursachenabklärung
- ApoB, Lp(a), oxLDL — erweiterte Herz-Risiko-Marker jenseits Standard-Cholesterin
- Atherosklerose-Früherkennung über Standard-Cholesterin hinaus
- Leitliniengerechte Lipidsenkung & Hypertonie-Therapie
- Langzeit-Begleitung statt punktueller Verordnung
Nierengesundheit +
Als Nephrologe mit KV-Ermächtigung betreue ich Patienten mit Nierenerkrankungen, nach Transplantation sowie bei genetischen und immunologischen Nierenerkrankungen.
- Cystatin C statt nur Kreatinin — präzisere Messung der Nierenfunktion als der Standard-Wert
- Frühe Marker für Nierenalterung (Eiweißausscheidung im Urin, moderne Protein-Analytik)
- Transplantationsmedizin: Vor- und Nachsorge bei Nierentransplantation
- Genetische und immunologische Nierenerkrankungen
- KV-Ermächtigung für 4 Indikationen
Chronotherapie-Sprechstunde +
Wann Sie eine Substanz einnehmen, kann so wichtig sein wie ob Sie sie einnehmen. Blutdrucksenker, Statine, orale Antidiabetika und die neuen GLP-1-Präparate wirken abhängig vom circadianen Rhythmus unterschiedlich stark — und mit unterschiedlichen Nebenwirkungsprofilen.
- Antihypertensiva-Timing bei fehlender nächtlicher Blutdruckabsenkung („Non-Dipping")
- Statin-Einnahmezeitpunkt entlang Halbwertszeit und HMG-CoA-Reduktase-Rhythmik
- Zeitlich strukturierte Essensfenster (Time-Restricted Eating) in Kombination mit GLP-1-Therapie
- Schlaf-Wach-Rhythmus-Analyse und Chronotyp-basierte Empfehlungen
- Verlaufskontrolle über 24h-Blutdruck und ausgewählte Stoffwechselparameter
Stoffwechsel & Kardio-Renale Metabolik +
GLP-1-Therapie, Insulinresistenz, Diabetes — eingebettet in die kardiovaskuläre und renale Gesamtstrategie. Bei Adipositas, kardiovaskulärem oder renalem Risiko ärztlich begleitet, mit engmaschiger Verlaufskontrolle und Muskelmasse-Monitoring. Keine Weight-Loss-Vermarktung.
- HOMA-IR, Nüchtern-Insulin, HbA1c — Frühindikatoren für Insulinresistenz und Diabetes-Risiko
- GLP-1-Agonisten (Semaglutid, Tirzepatid) indikationsgeleitet
- Begleitendes Krafttrainings- und Proteinkonzept gegen Muskelverlust
- Engmaschiges Monitoring bei älteren Patientinnen und Patienten
- Off-Label-Metformin nach individueller Indikationsprüfung
Hormone & Vitalität +
Testosteron, Schilddrüse, Stressachse — hormonelle Dysbalancen sind ein häufig übersehener Grund für Erschöpfung, Leistungsabfall und beschleunigtes Altern.
- Vollständiges Hormonprofil: Testosteron, DHEA-S, IGF-1, TSH, Cortisol (Sexualhormone, Wachstumshormon-Achse, Schilddrüse, Stressachse)
- Hormontherapie ausschließlich bei nachgewiesener Indikation
- Schilddrüsenoptimierung — auch subklinische Befunde
- Engmaschiges Labor-Monitoring & Langzeit-Begleitung
Für frauenspezifische Hormondiagnostik und -therapie (Peri-/Postmenopause, HRT, gynäkologische Longevity) arbeite ich mit einer gynäkologischen Praxis in Oldenburg zusammen — nähere Angaben zur Kooperation nach Abschluss der Abstimmung.
Second-Opinion Kardio-Renal-Metabolisch +
Eine unabhängige internistische Zweitmeinung zu Ihrer bestehenden Therapie — für Menschen, die eine bereits laufende medikamentöse Behandlung (Blutdruck, Cholesterin, Diabetes, Nierenerkrankung) fundiert überprüfen lassen möchten, bevor sie etwas ändern.
- Strukturierte Bewertung Ihrer aktuellen Diagnostik und Medikation
- Prüfung leitliniengerechter Alternativen (Substanz, Dosis, Kombination, Einnahmezeitpunkt)
- Einordnung von neueren Therapieoptionen (z.B. SGLT2-Inhibitoren, PCSK9-Hemmer, Bempedoinsäure)
- Schriftlicher Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen für Sie und Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte
- Kein Ersatz für die Regelversorgung — ergänzende fachärztliche Perspektive
Jahresbetreuung — Präzisions-Programm +
Vier Mal im Jahr persönliche Kontrolle, direkter Zugang zu mir, jährlicher Verlaufsbericht. Kardio-renale und metabolische Alterung wird messbar — und bleibt es.
- Quartalsweise persönliche Verlaufskontrollen
- Direkter Mail- und Telefon-Zugang zwischen den Terminen
- Jährlicher Strategiebericht mit konkreten nächsten Schritten
- Kontinuierliche Anpassung von Diagnostik und Therapie
- Verlaufstracking biologischer Alterungsmarker über die Jahre
In Kooperation — präziser messen
Für aussagekräftige Longevity-Parameter arbeite ich mit etablierten Partnern in Oldenburg zusammen — Radiologie Oldenburg für Koronarkalk-Score, Ganzkörper-MRT und Knochendichte-CT; Dr. med. Katharina Olschewski (Pneumozentrum) für Spiroergometrie und Schlafapnoe-Diagnostik; Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis Vonderach / von Tenspolde am selben Standort für Leber-Elastographie. Hinzu kommen molekulare und genetische Marker über spezialisierte Labore.
Insgesamt 14 Verfahren, sortiert nach Indikations-Cluster — einschließlich Multi-Cancer Early Detection via Liquid Biopsy für die frühe, bluttestbasierte Tumorerkennung. Welche Diagnostik in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch — kein pauschales Komplettpaket.
Diagnostik mit besonderer Tiefe
Verfahren, die regional selten verfügbar sind
- Koronarkalk-Score (CAC-CT) Präzise kardiovaskuläre Risikobewertung in Kooperation mit Radiologie Oldenburg — zeigt frühzeitig atherosklerotische Veränderungen, die im Standard-Lipidprofil unsichtbar bleiben.
- Multi-Cancer Early Detection Krebs-Früherkennung über eine einzige Blutprobe (Liquid Biopsy) — klinisch sinnvoll bei familiärer Hochrisiko-Konstellation oder bei Patienten mit erhöhtem onkologischen Risikoprofil, nicht als Standard-Screening.
- Epigenetisches Alter DunedinPACE und GrimAge — Methylierungs-Uhren als Verlaufsparameter für den Therapieerfolg. Kein diagnostischer Marker eigener Aussagekraft, sondern Monitoring-Werkzeug im Kontext der internistischen Betreuung.
Weitere Verfahren — Vaskuläres Alter (Pulswellenanalyse), CT-Knochendichte, Leber-Elastographie, Spiroergometrie, Mikrobiom-Analyse u. a. — siehe Methode & Diagnostik.
Diagnostik trifft Umsetzung
Eine präzise Risikoanalyse ist nur die halbe Geschichte. Die wirksamsten Longevity-Interventionen entstehen, wenn die Erkenntnisse in Bewegung, Krafttraining, Ernährung und gezielte Therapie übersetzt werden. Dafür arbeite ich mit ausgewählten Partnern in Oldenburg zusammen — die fachliche Verantwortung der jeweiligen Therapie liegt beim Partner, die internistische Steuerung und Verlaufskontrolle bei mir.
Krafttraining Medizinisch begleitetes Trainingskonzept +
Erhalt und Aufbau von Muskelmasse ist die robusteste evidenzbasierte Intervention gegen Sarkopenie und beschleunigte Alterung. Auf Basis von Diagnostik (Spiroergometrie/VO₂max, Kraft- und Funktionstests, metabolisches Profil) wird ein Trainingskonzept abgestimmt — und in einem strukturierten Setting umgesetzt, nicht in pauschaler Eigenregie.
In Kooperation mit ausgewählten sportmedizinisch begleiteten Trainings-Studios in Oldenburg.
Physiotherapie Frailty- und Sarkopenie-orientierte Physiotherapie +
Bei nachgewiesener Sarkopenie, beginnender Frailty oder nach längerer Inaktivität bzw. Erkrankung ist klassisches Krafttraining oft nicht der erste richtige Schritt. Strukturierte physiotherapeutische Begleitung mit geriatrie-/longevity-affinem Schwerpunkt baut die Grundlage für anschließendes Krafttraining auf.
In Kooperation mit ausgewählten geriatrie- und sport-affinen Physiotherapie-Praxen in Oldenburg.
Ernährung Ernährungsmedizinische Begleitung +
Ernährungsmedizin nicht als Standardplan, sondern abgestimmt auf Laborwerte, Stoffwechselprofil und Ihre konkreten Ziele — proteinoptimiert bei Sarkopenie-Risiko, antiinflammatorisch bei erhöhten Entzündungsmarkern, individuell bei Reflux-/Reizdarm-Konstellationen.
In Kooperation mit ausgewählten ernährungsmedizinisch qualifizierten Beraterinnen und Beratern in Oldenburg.
Gynäkologie Frauenspezifische Hormondiagnostik und -therapie +
Peri- und Postmenopause, hormonelle Umstellungsphasen, Hormonersatztherapie (HRT), frauenspezifische kardiovaskuläre Risikofaktoren — Diagnostik und Therapie erfordern gynäkologische Facharzt-Expertise. Für Patientinnen meiner Sprechstunde stelle ich die Anbindung an eine gynäkologische Praxis in Oldenburg her; die kardio-renale und metabolische Steuerung bleibt bei mir.
Kooperation in Abstimmung — nähere Angaben in Kürze.
Was ich bewusst nicht anbiete
Seriöse Longevity-Medizin zieht klare Grenzen. Drei Themenfelder schließe ich aus — nicht aus Prinzip, sondern weil die Evidenzlage einer genaueren Prüfung nicht standhält. Damit Sie wissen, wofür Sie hier nicht richtig sind.
Cluster 01 Pauschale IV-Therapien und Infusionen ohne klare Indikation +
Intravenös verabreichte „Anti-Aging"-Cocktails — NAD⁺, Hochdosis-Vitamin C, Glutathion, Mikronährstoff-Infusionen, Ozon-Eigenblut — werden als Premium-Wellness vermarktet. Für gesunde Erwachsene fehlen outcome-relevante randomisierte Studien, und die pharmakokinetischen Annahmen halten einer genaueren Prüfung oft nicht stand. Bei geeigneter Indikation bevorzuge ich orale oder zugelassene parenterale Substanzen mit transparenter Aufklärung über die Evidenzgrenzen.
- IV NAD⁺-Infusionen als Anti-Aging-Therapie
- IV-Vitamin C in Hochdosis (außerhalb onkologischer Studienprotokolle)
- IV-Glutathion und Mikronährstoff-Cocktails bei gesunden Erwachsenen
- Ozon-Eigenblut-Therapie
Cluster 02 Substanzen ohne Zulassung oder mit unklarem Risiko-Nutzen-Profil +
Therapien, die online aggressiv vermarktet werden, in Deutschland aber nicht zugelassen sind oder bei denen die Nebenwirkungen den möglichen Nutzen klar überwiegen. Ich biete ausschließlich Substanzen an, die zugelassen oder durch solide Off-Label-Evidenz belegt sind. Bei laufender Forschung verweise ich auf kontrollierte klinische Studien.
- Nicht-zugelassene Peptide (BPC-157, TB-500, Ipamorelin)
- Wachstumshormon (HGH) als Anti-Aging-Therapie bei gesunden Erwachsenen
- Stammzell-Therapien außerhalb zugelassener Indikationen
- „Junges Plasma" / Parabiose-orientierte Verfahren
Cluster 03 Pauschale Anti-Aging-Konzepte ohne individuelle Indikation +
Standardisierte Rundumpakete mit festen Laborpanels, Therapie-Stacks oder „Don't-Die"-Protokollen für jeden Patienten widersprechen dem Grundprinzip personalisierter Medizin. Anamnese, individuelle Laborauswahl und indikationsgeleitete Therapie sind keine Premium-Zugabe — sie sind die Basis.
- Pauschale „Longevity-Pakete" mit identischer Diagnostik und Therapie für jeden Patienten
- Anti-Aging-Stacks aus Online-Quellen ohne ärztliche Begleitung
- Telomerverlängerungs-Therapien und ähnlich spekulative Verfahren
Klar, wem es weiterhilft — und wem nicht
Ich behandle privatärztlich, in einer persönlich geführten Privatpraxis. Damit ist meine Praxis nicht für jeden gedacht — und das ist gut so. Eine ehrliche Vorab-Einschätzung erspart beiden Seiten falsche Erwartungen.
→Passt gut
Wenn etwas davon zutrifft
- Sie sind etwa 35+ und wollen einen wissenschaftlich fundierten, in der Tiefe geführten Gesundheits-Check, der über die Standard-Untersuchung deutlich hinausgeht.
- Sie haben familiäre Vorbelastung (Herzinfarkt, Schlaganfall, früher Diabetes, Nierenerkrankung) und möchten Ihr eigenes Risikoprofil präzise einordnen lassen.
- Bei Ihnen wurden Werte gemessen, die Sie nicht vollständig verstehen — erhöhter ApoB, Lp(a), Nüchterninsulin, Cystatin C — und Sie wollen daraus eine konkrete Strategie ableiten.
- Sie nehmen bereits mehrere Medikamente (Blutdruck, Cholesterin, Diabetes, Nierenerkrankung) und wollen eine unabhängige internistische Zweitmeinung, bevor Sie etwas ändern.
- Sie befinden sich in einer Lebensphase mit Veränderungen — Andropause, Vitalitätsverlust, beruflich getriebene Erschöpfung — und wollen die Ursachen sauber abklären, nicht nur symptomatisch behandeln.
- Sie sind Privatpatient, beihilfeberechtigt oder Selbstzahler und schätzen Zeit, kontinuierliche Betreuung und unmittelbaren Zugang zur behandelnden Ärztin oder zum Arzt.
×Passt nicht
Andere Adresse ist die bessere Wahl
- Sie suchen eine kassenärztliche Hausarzt-Versorgung mit kurzfristiger Erreichbarkeit oder akute Notfall-Behandlung. Dafür ist meine Praxis nicht ausgestattet — bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst (112).
- Sie suchen ein Standard-„Longevity-Paket" mit pauschalen Infusionen oder Peptiden ohne individuelle Indikation. Diese Logik widerspricht meinem Verständnis seriöser Medizin (siehe Sektion „Was ich bewusst nicht anbiete").
- Sie erwarten ein klares Heilversprechen oder eine Garantie für „länger leben". Beides kann seriös niemand geben — auch ich nicht.
Ihr Weg zur besseren Gesundheit
Vier klare Schritte. Keine langen Wartezeiten.
Anfrage & Erstgespräch
Sie schreiben mir kurz Ihr Anliegen. Ich melde mich persönlich und wir vereinbaren ein ausführliches Erstgespräch in der Praxis.
Diagnostik
Je nach Ihren Zielen empfehle ich ein individuelles Diagnostikprogramm – abgestimmt auf Sie, nicht nach Schema F.
Auswertung & Plan
Alle Ergebnisse werden ausführlich besprochen. Sie erhalten einen persönlichen Strategiebericht mit konkreten nächsten Schritten.
Langzeitbegleitung
Regelmäßige Verlaufskontrollen, Therapieanpassungen und direkter Zugang zu mir – so lange Sie möchten.
Was Sie vorab wissen sollten
Die Antworten auf die Fragen, die Patientinnen und Patienten am häufigsten stellen — vor und nach dem Erstgespräch. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet ist: einfach kurz im Kontaktformular schildern, ich melde mich persönlich.
Übernimmt meine Krankenversicherung die Kosten?+
Private Krankenversicherungen erstatten ärztliche Leistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) — je nach Tarif und medizinischer Indikation häufig vollständig oder anteilig. Eine medizinisch indizierte Diagnostik bei bekannten Risikofaktoren wird in vielen Tarifen übernommen, präventive Erweiterungen ohne klare Indikation sind seltener erstattungsfähig.
Sie erhalten von mir grundsätzlich eine vollständige, GOÄ-konforme Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen. Gesetzlich Versicherte zahlen die Leistungen als Selbstzahler — auf Wunsch erhalten Sie vorab einen transparenten Kostenvoranschlag, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.
Was kostet ein Erstgespräch oder ein Check-up?+
Die Honorierung erfolgt nach GOÄ. Eine konkrete Größenordnung lässt sich erst nach dem Erstgespräch verlässlich nennen — weil sich dort konkretisiert, welche Diagnostik medizinisch sinnvoll ist und welche nicht. Auf Wunsch erhalten Sie vor jedem größeren Schritt einen schriftlichen Kostenvoranschlag.
Pauschale „Premium-Pakete" für jeden Patienten lehne ich bewusst ab — das ist Teil meines Verständnisses individueller Medizin.
Was unterscheidet Sie von einem klassischen Internisten oder Hausarzt?+
Den größten Unterschied macht nicht eine einzelne Methode, sondern die Tiefe und die Zeit. Ein hausärztliches Quartalsbudget gibt für eine umfassende Risiko-Analyse keine 90 Minuten her. In meiner Sprechstunde sind genau diese Längen vorgesehen — Anamnese, Befundbewertung, Strategieberatung und Verlaufskontrolle.
Inhaltlich kommen erweiterte Marker hinzu, die in der Routine selten gemessen werden: ApoB statt nur LDL, Cystatin C statt nur Kreatinin, Lp(a) als einmalige Bestimmung, individualisierte Hormonprofile, biologisches Alter über epigenetische Diagnostik. Klassische internistische Versorgung ergänze ich um diese Tiefe — sie ersetzt sie nicht.
Welche Off-Label-Therapien bieten Sie an, und wie sicher ist das?+
Off-Label bedeutet, dass ein zugelassenes Medikament außerhalb seiner ursprünglichen Indikation eingesetzt wird — eine etablierte Praxis in der Inneren Medizin, etwa bei Metformin im Kontext der TAME-Studie. Voraussetzung sind: belastbare Evidenz, individuelle Indikationsstellung, schriftliche Aufklärung, dokumentierte Einwilligung und engmaschiges Monitoring.
Für jede Off-Label-Therapie führen wir vor Beginn ein ausführliches Aufklärungsgespräch und dokumentieren die Entscheidung schriftlich. Therapien ohne Zulassung in Deutschland (z. B. nicht-zugelassene Peptide) lehne ich konsequent ab — siehe Sektion „Was ich bewusst nicht anbiete".
Wie läuft ein Erstgespräch konkret ab?+
Sie schildern mir per Kontaktformular oder Telefon kurz Ihr Anliegen. Innerhalb weniger Tage melde ich mich persönlich, wir vereinbaren einen Termin. Vor dem Erstgespräch bitte ich Sie um die Übermittlung relevanter Vorbefunde (Laborwerte, Bildgebung, Medikation) per gesicherter E-Mail oder Post — das spart Zeit und macht die erste Stunde produktiver.
Im Erstgespräch (ca. 60 Minuten) besprechen wir Ihre Geschichte, Ihre Ziele und Ihre Befunde. Am Ende steht ein konkreter Vorschlag: welche zusätzliche Diagnostik sinnvoll ist, welche nicht, in welcher Reihenfolge wir vorgehen — mit Kostenvoranschlag, bevor Sie Folgetermine zusagen.
Wann ist eine ärztliche Zweitmeinung sinnvoll?+
Immer dann, wenn eine bereits laufende internistische Therapie (Blutdruck, Cholesterin, Diabetes, Nierenerkrankung) so weitreichend ist, dass eine unabhängige fachärztliche Zweitperspektive Sie in der Entscheidung entlastet — bevor Sie etwas absetzen, umstellen oder erweitern. Auch bei komplexen Check-up-Befunden (z. B. inzidentelle MRT-Zufallsfunde, unklare Lipid- oder Nierenwerte) hilft eine strukturierte Zweitmeinung, das Verhältnis von Nutzen und Handlungsdruck realistisch einzuordnen.
Format: 60 Minuten persönlich in der Praxis, mit schriftlichem Bericht an Sie und — auf Wunsch — an Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Es geht nicht darum, Ihre Regelversorgung zu ersetzen, sondern sie durch eine unabhängige fachärztliche Perspektive zu ergänzen.
Wie unterscheidet sich Ihre Praxis von Longevity-Angeboten mit Infusionen oder Peptiden?+
Der Unterschied ist die Evidenzgrenze. Angebote wie NAD⁺-Infusionen, nicht-zugelassene Peptide (BPC-157, TB-500), Wachstumshormone bei gesunden Erwachsenen oder „junges Plasma" werden weitgehend als Anti-Aging-Therapien vermarktet — bei genauer Prüfung fehlen für gesunde Erwachsene die outcome-relevanten randomisierten Studien. Für viele dieser Verfahren gibt es dokumentierte Kritik durch den IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes, die Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest.
In dieser Praxis werden solche Verfahren bewusst nicht angeboten. Der Fokus liegt auf validierten Biomarkern, evidenzbasierter Diagnostik (Cystatin C, ApoB, Lp(a), Koronarkalk-Score) und leitliniengerechten Therapien mit klarer Indikation — auch wenn das im Einzelfall bedeutet, dass ich Ihnen aktiv von einer Untersuchung abrate, die andere gerne verkaufen würden.
Forschung, die in die Praxis wirkt
Mein wissenschaftlicher Schwerpunkt: nicht-kodierende RNAs in Alterungs- und Regenerationsprozessen — die molekularen Grundlagen jener Marker, die heute in der Sprechstunde verwendet werden.
Forschungstätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Albert Einstein College of Medicine in New York und dem Universitätsspital Zürich. Außerplanmäßige Professur an der Medizinischen Hochschule Hannover seit 2016. Work Package Leader im EU-IMI-Konsortium TransBioLine.
Diese molekulare Expertise in Altern, Zellreparatur und Organfunktion ist die Grundlage meiner Longevity-Medizin — evidenzbasiert, nicht spekulativ. Ausführlicher Lebenslauf inklusive Publikationsliste und Auszeichnungen: Lebenslauf ansehen →
Chefarzt Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie
St. Josefs-Hospital Cloppenburg · Direktor geriatrische Kliniken SES
Hypertensiologe DHL® · Lipidologe DGFF® · ESH Hypertension Specialist®
ESH Excellence Center · Lipid-Kompetenzzentrum DGFF
Oberarzt & Titularprofessor – Universitätsspital Zürich
Klinik für Nephrologie · Leitung Spezialsprechstunde genetische Nierenerkrankungen
Außerplanmäßige Professur – Medizinische Hochschule Hannover
Verleihung der Lehrbefugnis im Fach Innere Medizin
Habilitation – Medizinische Hochschule Hannover
Lehrbefähigung im Fach Innere Medizin
MD PhD magna cum laude · Approbation als Arzt
MHH · USZ Zürich · University of Sydney · Manchester Royal Infirmary
Ausgewählte Arbeiten in Top-Journals
Drei Publikationen aus 98, die meinen Longevity-Schwerpunkt prägen — molekulare Mechanismen des Alterns, kardiovaskuläre Risiko-Marker und Glykosylierung als biologisches Alters-Signal. Die vollständige Publikationsliste finden Sie im Lebenslauf.
Long non-coding RNAs in kidney and cardiovascular disease
Lorenzen JM, Thum T. · Nature Reviews Nephrology 2016; 12(6):360–73
Osteopontin is indispensable for AP1-mediated Angiotensin II related miR-21 transcription during cardiac fibrosis
Lorenzen JM et al. · European Heart Journal 2015; 36(32):2184–96
Altered glycosylation of IgG4 promotes lectin complement pathway activation in anti-PLA2R1-associated membranous nephropathy
Lorenzen JM*, Haddad G* et al. · Journal of Clinical Investigation 2021; 131(5):e140453
* geteilte Erstautorenschaft · vollständige Publikationsliste auf Lebenslauf oder Google Scholar
Aus Medien & Öffentlichkeit
Berichte über meine Arbeit in Klinik, Forschung und Longevity-Medizin. Wer es genauer wissen möchte, kann die Auswahl unten aufklappen.
Pressestimmen & Medienberichte anzeigen +
„Nierenspende in Cloppenburg: Ehefrau rettet Mann trotz anderer Blutgruppe"
Prof. Dr. Johan M. Lorenzen verantwortet als Chefarzt und Nephrologe am St.-Josefs-Hospital die gesamte Diagnostik, Transplantationsvorbereitung und lebenslange Nachsorge bei einer blutgruppeninkompatiblen Nierenlebendspende.
Artikel lesen →„Nierenspende: Löningerin schenkt Ehemann ein neues Leben"
Bericht über eine Nierenlebendspende zwischen Ehepartnern — transplantationsmedizinische Vor- und Nachsorge durch Prof. Dr. Johan M. Lorenzen am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg.
Artikel lesen →„Krankenhaus Cloppenburg behandelt junge Mutter mit Antikörpertherapie"
Redaktioneller Beitrag zur B-Zell-gerichteten Rituximab-Therapie bei fokal segmentaler Glomerulosklerose (FSGS) — Behandlungsverlauf am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg und Diskussion um die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung.
Artikel lesen →„Cloppenburger Arzt schenkt junger Frau neues Lebensgefühl"
Redaktioneller Beitrag über den Einsatz einer B-Zell-gerichteten Rituximab-Therapie bei einer seltenen glomerulären Erkrankung — Behandlungsverlauf am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg.
Artikel lesen →Erster Transplantationsmediziner im Nordwesten
Prof. Dr. Johan Lorenzen bestand erfolgreich die Facharztprüfung zum Transplantationsmediziner – als erster Arzt im Nordwesten. Damit ist die wohnortnahe Vorbereitung und Nachsorge bei Nierentransplantationen in der Region möglich.
Artikel lesen →Prof. Dr. Lorenzen wird Direktor der geriatrischen Kliniken der Schwester-Euthymia-Stiftung
„Ziel ist es, die geriatrische Versorgung im Verbund stärker aufeinander abzustimmen, den Austausch über Standorte hinweg zu fördern und gemeinsame Qualitätsstandards zu etablieren." – Prof. Dr. Johan Lorenzen koordiniert die geriatrischen Kliniken in Cloppenburg, Vechta und Lohne.
Artikel lesen →Neuer Chefarzt: St. Josefs-Hospital strukturiert Innere Medizin um
Prof. Dr. Johan Lorenzen übernimmt als neuer Chefarzt die Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie am St. Josefs-Hospital Cloppenburg. Aufgrund der demografischen Entwicklung gewinne die Altersmedizin stetig an Bedeutung, so Geschäftsführer Andreas Krone.
Artikel lesen →Lipid-Ambulanz als erste im Nordwesten zertifiziert
Die Lipid-Ambulanz am St. Josefs-Hospital Cloppenburg – an der Prof. Dr. Lorenzen maßgeblich beteiligt ist – wurde von der DGFF als erste im Nordwesten zertifiziert. Auszeichnung für herausragende Arbeit bei der Früherkennung und Therapie schwerer Fettstoffwechselstörungen.
Artikel lesen →Geriatrie-Symposium der Schwester-Euthymia-Stiftung – starkes Signal für die Altersmedizin
Das erste standortübergreifende Geriatrie-Symposium unter Leitung von Prof. Dr. Lorenzen im Burghotel Dinklage setzte ein starkes Zeichen für die Altersmedizin in der Region. Über 100 Teilnehmer aus Medizin, Pflege und Politik diskutierten die Zukunft der geriatrischen Versorgung.
März 2026Stipendien für Medizinstudium: Prof. Dr. Lorenzen fördert ärztlichen Nachwuchs
Im Rahmen der Kooperation zwischen der Schwester-Euthymia-Stiftung und dem Landkreis Vechta wurden vier Stipendien für das Medizinstudium an der Karls-Universität Prag vergeben – eine Initiative zur Stärkung der ärztlichen Versorgung in der Region.
November 2025Geriatrische Versorgung im Oldenburger Münsterland wird neu ausgerichtet
Prof. Dr. Johan Lorenzen wurde zum Direktor der geriatrischen Kliniken der Schwester-Euthymia-Stiftung ernannt und koordiniert die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten an den Standorten Cloppenburg, Vechta und Lohne.
Artikel lesen →„Quantensprung in der Nierenheilkunde" — GLP-1-Therapien bei chronischer Nierenerkrankung
Prof. Dr. Lorenzen erläutert als behandelnder Chefarzt am St. Josefs-Hospital Cloppenburg den Einsatz von GLP-1-Therapien bei Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Die jüngsten Therapiefortschritte beschreibt er als „Quantensprung in der Nierenheilkunde".
Artikel lesen →Preisgekrönte Wissenschaftler — Georg-Friedrich-Götz-Preis
Auszeichnung der Universität Zürich für herausragende Beiträge in der medizinischen Forschung — verliehen für Arbeiten zu nicht-kodierenden RNAs in Nieren- und kardiovaskulären Erkrankungen.
Artikel lesen →Für Presseanfragen, Interviews oder Expertenkommentare zu Longevity-Medizin, Nephrologie, Geriatrie und Prävention stehe ich gerne zur Verfügung.
Kontakt: kontakt@lorenzen-longevity.de
Aktuelle Beiträge
Evidenzbasiertes Wissen, verständlich erklärt — von einem Forscher, der selbst dazu publiziert. Differenzierte Einordnung der wichtigsten Longevity-Themen, frei von Hype und reduziert auf das, was die Studienlage wirklich hergibt.
Der genetische Herzinfarkt-Faktor, den kaum jemand kennt — Lp(a)
Rund jeder Fünfte trägt einen genetischen Risikofaktor für Herzinfarkt in sich, ohne es zu wissen. Der Wert wird selten gemessen und war bisher nicht therapierbar. Ab 2026 ändert sich beides.
Warum Abnehm-Spritzen auch Muskeln kosten — GLP-1 & Muskelmasse
Die neuen Gewichtsreduktions-Medikamente sind ein Durchbruch — aber jedes vierte bis dritte verlorene Kilo ist Muskel. Was das gerade ab 60 bedeutet und wie man gegensteuert.
Wenn Cholesterin täuscht — der bessere Herzinfarkt-Marker (ApoB vs. LDL)
Bei etwa jedem Dritten weicht der klassische Cholesterinwert vom echten Risiko ab. Ein präziserer Bluttest existiert seit langem — er wird in der deutschen Hausarzt-Routine trotzdem selten gemacht.
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Schreiben Sie mir kurz was Sie beschäftigt – ich antworte persönlich und wir schauen gemeinsam was ich für Sie tun kann.
Unter den Eichen 26 · 26122 Oldenburg
In Mitbenutzung der Gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis Dr. med. Vonderach / Dr. med. von Tenspolde
Für Terminanfragen und organisatorische Fragen. Bitte keine Gesundheitsdaten über WhatsApp senden — vertrauliche Inhalte besprechen wir persönlich oder telefonisch.